Glossar

Adaptogene

Bei Adaptogenen handelt es sich um Naturprodukte, die dem Körper helfen, sich an den Alltag anzupassen. Indem sie die Toleranzgrenze des Körpers bei strapazierenden Umweltbedingungen erhöhen, sollen sie helfen, in Stresssituationen ruhig zu bleiben und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Natur hält in Form von Adaptogenen Naturstoffe bereit, die den Körper resistent gegen Stress machen und so das Wohlbefinden verbessern. Adaptogene haben die einzigartige Fähigkeit, beruhigend zu wirken, mit neuer Energie zu versorgen, ohne dabei übermäßig stimulierend zu wirken.

Der Begriff leitet sich vom englischen Wort «to adapt» ab, was ins Deutsche mit «anpassen» zu übersetzen ist.

Einfach ausgedrückt sind Adaptogene Pflanzenstoffe, die einen weniger anfällig für Stress machen bzw. helfen sich an stressige Situationen besser anzupassen. Der Begriff „Adaptogen“ wurde Mitte der 50er Jahre von dem russischen Wissenschaftler Nicolai Vasilevich Lazarev geprägt, der in manchen Naturprodukten das Potential sah, effektiv gegen alle möglichen Stressfaktoren anzukommen.

Baldrian, Hopfen und Kamilleblütenextrakt

Baldrian ist ein Verwandter des Feldsalats. Das ätherische Öl der Rhizome und Wurzeln setzt sich aus einer Vielzahl von  Komponenten zusammen. Der Hauptinhaltsstoff  ist Bornylacetat, weitere sind β-Caryophyllen, Valeranon, Valerenal, Bornylisovalerat, Valerensäure und Valepotriate. Forschende der Somnologie (Schlafforschung und  Schlafmedizin) untersuchen aktuell, ob Chrysin an die Rezeptoren des endogenen Neurotransmitters GABA binden kann.  

Hopfen enthälten im Hopfenharz Bitterstoffe wie Humulon und Lupulon sowie Bittersäuren. In den Zapfen des Hopfens findet man ätherisches Öl,  unter anderem mit  Humulen und Caryophyllen, Flavonoiden und Vorstufen bestimmter Pflanzenfarbstoffe (Proanthocyanidine). Die  Somnologie (Schlafforschung und  Schlafmedizin) testet aktuell, ob die Hopfen-Inhaltsstoffe an verschiedenen Andockstellen im Körper angreifen, die den Schlaf-Wach-Rhythmus steuern, und damit einen ähnlichen Effekt wie das körpereigene Schlafhormon Melatonin zeigen.

Bei den Germanen zählte die Kamille zu den neun heiligen Pflanzen. Aus ihren Blüten kann ein ätherisches Öl gewonnen werden, das Bisabolol (Levomenol) bzw. Bisabololoxiden enthält. Weitere Inhaltsstoffe sind Flavonoide wie Apigenin, Phenolcarbonsäuren, Schleimstoffe, Polysaccharide, Cumarine. Forschende der Somnologie (Schlafforschung und  Schlafmedizin) testen aktuell in Studien, ob der sekundärer Pflanzenstoff Apigenin aus der Kamille an Benzodiazepin-Rezeptoren im zentralen Nervensystem bindet.

Beta Glucan

Beta-Glucane sind eine Gruppe von β-D-Polysacchariden – also Mehrfachzuckern –, die natürlicherweise in den Zellwänden von Getreide, Hefen, Bakterien und Pilzen vorkommen. Beta-Glucane aus Hafer und Gerste erzeugen eine Vielzahl von physiologischen Wirkungen in unserem Körper. So tragen Beta-Glucane zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. In der Darmschleimhaut werden die Beta-Glucane verstoffwechselt und von speziellen Immun-Rezeptoren wie dem Dectin-1, Fresszellen (Makrophagen) und Dendritischen Zellen erkannt und von diesen aufgenommen. Beta-Glucane sind besonders bei Leistungssportlern beliebt.

Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit (BA oder F) ist in der Pharmakologie eine Unterkategorie der Absorption und wird angegeben als der prozentuale Anteil eines verabreichten Medikaments, Nähr-oder Vitalstoffes der den systemischen Kreislauf erreicht. Die Bioverfügbarkeit beträgt per Definition 100%, wenn ein Inhaltsstoff intravenös verabreicht wird.

Cholin Bitartrat

Experten nehmen an, dass circa 20 bis 30 % der Bevölkerung der westlichen Industriestaaten eine Leber mit hohem Fettanteil (“Fettleber”) haben. Diese kann nur eingeschränkt den Körper entgiften, die Leberfunktionen sind eingeschränkt. Cholin trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion und eines normalen Fett- und Homocystein-Stoffwechsels (Marker Gefäßgesundheit) bei.

Cellution

siehe Cellution

Grüner Kaffeebohnen-Extrakt

Nicht geröstete Kaffeebohnen enthalten einen hohen Anteil an Chlorogensäure. Chlorogensäure ist ein sekundärer Pflanzenstoff und gehört zu den natürlichen Hydroxyzimtsäureestern. Sie zeigte in verschiedenen Studien Effekte auf biologische Systeme. Sie wurde zum neuesten Trend unter den Ernährungskonzepten wie der ketogenen Ernährung.

Grüner Tee-Extrakt

Die Teepflanze wird seit mehreren tausend Jahren in China angebaut und zur Belebung und Schärfung des Geistes und der Konzentration in Asien genossen. Ein wichtiger Inhaltsstoff des Tees ist das anregende Coffein. Anders jedoch als das Koffeien im Kaffee, das  bereits im Magen aufgenommen wird,  ist im Tee ein Großteil des Koffeins an Gerbstoffe gebunden und wird erst im Darm gelöst. Sein Effekt tritt langsamer, anhaltender und für den Körper schonender ein: Tee regt an, aber nicht auf. Den Tee-Catechinen wie Epicatechin (EC), Epicatechingallat (ECG), Epigallocatechin (EGC) und Epigallocatechingallat (EGCG) werden die meisten Superfood und Adaptogen-Eigenschaften zugeordnet. In den Teeblätter sind desweiteren Aminosäuren enthalten, allen voran das Theanin, sowie Gerbstoffe (Tannine).

Gummi Arabicum

Natürliche, biologische und gentechnikfreie Fasern der Rinde von sorgfältig ausgewählten Akazienbäumen.  Gummi arabicum ist ein Makromolekül aus der Gruppe der Heteropolysacharide. Es besteht aus langkettigen, weit verzweigten Kohlenhydraten, die als Ballaststoffe gelten und erst über den Dickdarm aufgenommen und verwertet werden. Aufgrund dieses seines hohen Ballaststoffanteils gilt Gummi Arabicum als wertvoller Bestandteil von Microbiom-optimierter Ernährung. Gummi Arabicum ist für Lebensmittel, auch solche in Bio-Qualität, zugelassen. 

Kurkuma

Kurkuma ist ein seit Jahrhunderten bekanntes Gewürzmittel und wesentlicher Bestandteil sowohl der Traditionellen Chinesischen Diätetik als auch der Ayurveda Tradition. Über die Seidenstrasse kam Kurkuma einst nach Europa. Seine wichtigesten Inhaltsstoffe sind ätherische Öle und die sekundären Pflanzenstoffe der Curcuminoide, allen voran das Curcumin. Seine Flavonoide sind Gegenstand einer Vielzahl aktueller Studien in der Gastroenterologie, Rheumatologie, Orthopädie, Neurodegeneration, Immunologie, Diabetologie/ Endokrinologie. Kurkuma wird heute  auch als Star unter den sogenannten Superfoods gesehen und zählt zu den starken Adaptogenen.

Mitochondrium

Mitochondrien sind die sogenannten «Kraftwerke der Zellen» – kleine Zellorganellen, die unter anderem für die Produktion von ATP (Adenosintriphosphat) verantwortlich sind. ATP ist der Energieträger, den all unsere Zellen benötigen, um richtig zu funktionieren. Sämtliche Organe und alle Muskeln verwenden das ATP-Molekül als Energiequelle.

Die Zelle hat nicht nur ein Mitochondrium, sondern bis zu tausenden, von denen jedes einzelne individuell vom Energiebedarf der Zelle abhängig ist.

Wie der Körper, der sich im ständigen Ab- und Aufbau befindet (Katabol und Anabol), befinden sich auch Mitochondrien in einem fortwährenden Prozess, in dem sie sich vermehren, verbrauchen, wachsen oder abbauen. Je größer der Energiebedarf einer Zelle, desto mehr Mitochondrien werden gebildet und umgekehrt.

Mizellen

Mizellen können Stoffe einbinden, die nicht in der umgebenden Flüssigkeit löslich sind, z.B. Öl in Wasser. Darauf beruht auch die Wirkung von Tensiden z.B. bei Waschmittel.

Eine Mizelle ist bildlich gesehen ein kleines Kügelchen, das entsteht, wenn sich sogenannte Tenside um einen Stoff schließen. Ein Tensid hat immer einen Teil, der Wasser anzieht (hydrophil), und einen, der Wasser abstößt und Fett anzieht (lipophil). Diese Tenside lagern sich an die fettlöslichen Stoffe so an, dass sich die wasserliebenden Köpfchen zum Wasser drehen und die fettliebenden Schwänzchen nach innen richten und den fettlöslichen Stoff umschließen und diesen dadurch auch wasserlöslich machen.

MSM

MSM ist die Abkürzung  für Methylsulfonylmethan, eine natürliche Schwefelverbindung. Schwefel ist ein wichtiger Mineralstoff, der auch häufig als „der vergessene Mineralstoff“ bezeichnet wird, obwohl der menschliche Körper zu circa  0,2 Prozent aus Schwefel besteht. Denn er wird für etliche körpereigene Prozesse benötigt und ist Bestandteil vieler körpereigener Stoffe wie von Enzymen,  Hormonen (z. B. Insulin), Glutathion (einem körpereigenen Antioxidans) und vielen lebenswichtigen Aminosäuren (z. B. Cystein, Methionin, Taurin). Schwefel ist auch ein wichtiger Bestandteil der Gelenkschmiere und sowie der Innenschicht der Gelenkkapseln.

NADH

Nicotinamidadenindinukleotid  NADH wird auch als Coenzym 1  bezeichnet und spielt beispielsweise im Citratzyklus und beim Abbau der Kohlenhydrate eine zentrale Rolle.  NADH ist an über tausend Stoffwechselvorgängen beteiligt wie Erhöhung der Energie in den Zellen. bei diesem physiologischen Vorgang ist es eine Art  „Nadelöhr“ bei der Energiegewinnung in der Zelle. Je mehr NADH zu Verfügung steht umso mehr Energie entsteht und umgekehrt. NADH reagiert in jeder Zelle mit dem Sauerstoff, den wir durch die Atmung aufnehmen. Dabei entsteht das in jeder Zelle vorkommende, universale Energie-Molekül ATP (Adenosin-Triphosphat) und Wasser. Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass unser NADH-Spiegel mit zunehmendem Alter auf natürliche Weise sinkt. Die Kombination aus NADH und Q10 in wassergelöster Form sorgen dafür, dass der Verwender am Morgen mit „aufgeladenen Batterien“ an den Start des neuen Tages geht. 

OPC

OPC (Oligomere Proanthocyanidine) gilt als ein wertvoller Vitalstoff. Besonders häufig ist er in Traubenkernen enthalten, in geringeren Mengen in den rotbraunen Häutchen der Erdnüsse. OPC gehört zur Gruppe der Polyphenole, die wiederum zu den wertvollen sekundären Pflanzenstoffen zählen. In Laborversuchen wurde das antioxidative Potential von OPC als 20-mal höher ist als jenes von Vitamin E und 50-mal höher als der wohl bekanntesten Antoxidanz -Vitamin C- bestimmt.

Passiflora (Passionsblume)

Die Passionsblume enthält ätherische Öle, essenzielle Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe wie Chrysin. Dieses Flavanoid wurde erst in den Neunzigerjahren entdeckt. Forschende der Somnologie (Schlafforschung und  Schlafmedizin) untersuchen aktuell, ob Chrysin an die Rezeptoren des endogenen Neurotransmitters GABA binden kann.  

PQQ

Pyrrolochinolinchinon PQQ ist eine körpereigene Substanz. Verwandt  mit dem Coenzym Q10, ist PQQ -genau wie Q10- in allen Zellen unserer Gewebe und Organe wie Herz, Gehirn, Muskeln und Leber zu finden. PQQ ist als Vitalstoff zwar noch relativ unbekannt, findet sich jedoch in in hohen Konzentrationen in der Muttermilch wieder, in etwas geringeren Mengen aber auch in grünem Pfeffer, Kiwi, Papaya, Petersilie, Soja- und Kakaobohnen, Tofu und grünen Tee. PQQ spielt in der Funktion der Mitochondrien und folglich für unsere Zellen eine physilogisch wichtige Rolle: es unterstützt ca. 20.000 Regenerationszyklen der beteiligten Proteine in den Mitochondrien. Im Vergleich dazu schafft Vitamin C nur ca. vier Zyklen. PQQ ist an zahlreichen weiteren  Stoffwechselvorgängen im menschlichen Organismus essenziell als Hilfsfaktor beteiligt. Daher plädieren viele Wissenschaftler dafür, es als eine Art „Supervitamin“ in die Gruppe der B-Vitamine einzuordnen. PQQ wurde sogar 1999  von der interstellaren Raumsonde Stardust aus dem interstellaren Staub eines Kometen eingefangen. PQQ gilt seit seitdem als möglicher Bestandteil der „Ursuppe“, einer Mischung  aus Substanzen,  die die enzymatische Bildung von  höhermolekularer Substanzen wie DNA und damit des Entstehung von Leben auf unserem Planeten erst ermöglichte. Dank dem Mizellierungseffekt von CELLUTION kommt man in den mitAURO Produkten schon mit geringen Mengen des außerordentlich teuren Naturstoffes aus.

Q10

Q10 -auch Ubichinon genannt- ist als Co-Enzym an verschiedenen enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt. Coenzym Q10 ist Vielen vor allem durch die damit beworbenen Antiaging Produkte aus der Kosmetikbranche geläufig. Oft ist aber nicht bekannt, dass Coenzym Q10  an wichtigen physiologischen Prozessen beteiligt ist. Insbesondere ist Q10 für eine optimale ATP Synthesefunktion wichtig, der Energiestoff im Körper. Immer, wenn im Körper Energie produziert wird, ist das Coenzym Q10 beteiligt. Coenzym Q10 nimmt damit auch eine wichtige Rolle beim zellinternen Energiekreislauf der Mitochondrien ein. Besonders energiebedürftige Zellen von Organen mit Schlüsselrolle im Metabolismus weisen einen  hohen Coenzym-Q10-Spiegel auf. Diese physiologischen Eigenschaften im Körper erhöhen die Bedeutung des Coenzym Q10 in der Ernährungs- und Sportwissenschaft  immer mehr.

Im Körper kann Coenzym Q10 aber nur begrenzt und altersabhängig in der Leber synthetisiert werden, denn die Leber verfügt über die Eigenschaft,  tierische oder pflanzliche Extrakte, welche über die Nahrung aufgenommen werden,  in Coenzym Q10 umzuwandeln. Für die Produktion werden auch Aminosäuren, Mineralstoffe sowie B- und D-Vitaminen benötigt. Zudem muss eine normale Leberfunktion für die Q10-Eigenproduktion vorhanden sein. Über die Nahrung kann nur wenig Coenzym Q10 aufgenommen werden, in der Regel nicht mehr als 1 % des von vielen Experten empfohlenen Tagesbedarfes. Der angenommene tägliche Bedarf eines gesunden Menschen an Coenzym Q10 für eine gute Energieversorgung liegt laut vielen wissenschaftlichen Publikationen bei zwischen mindestens 60 mg und empfehlenswerten 100 mg. Q10 ist ein fettlösliches, nicht wasserlösliches Enzym und kann daher nur begrenzt vom Körper aufgenommen werden.

Resorption

Die Resorption ist die Aufnahme von Stoffen, wie sie zum Beispiel im Darm stattfindet.

Mit der Resorption ist die Aufnahme von Stoffen in biologischen Systemen gemeint. Die Resorption spielt deshalb vor allem im Magen-Darm-Trakt eine Rolle, wo sie in erster Linie im Darm stattfindet. Insbesondere die Epithelzellen in der Wand des menschlichen Dünndarms resorbieren Stoffe.

Selen

Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, Bestandteil von Enzymen und somit an einer Vielzahl von Reaktionen im Körper beteiligt. Selen trägt beispielsweise zur Erhaltung normaler Haare und  Nägel, zu einer normalen Funktion von Schilddrüse und Immunsystems (körperliche Abwehr), zur normalen Spermabildung (Bildung von Samenzellen) bei. Selen trägt auch dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Sibirischer Ginseng (Taigawurzel)

Sibirischer Ginseng ist ein Adaptogen, d. h. es hilft dem Körper, besser mit Stress umzugehen und macht ihn belastbarer. Daher wird Taigawurzel zur physischen und psychischen Leistungssteigerung eingesetzt .Die Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus) ist seit mehr als 2000 Jahren in der Asiatischen Tradition bekannt und gehört wie Ginseng zu den Adaptogenen. Daher wird sie auch Sibirischer Ginseng genannt und ebenfalls in auch Europa seit mehr als 30 Jahren in der Anwendung in der Diätetik beispielsweise als Tonikum.

Weihrauchextrakt

Bei Weihrauch handelt es sich um das luftgetrocknete Gummiharz von verschiedenen Boswellia- bzw. Weihrauch Baumarten, das über die Weihrauchstrasse nach Europa kam. Es besteht aus einem Gemisch aus ätherischen Ölen, Harzen, Schleim und Proteinen. Den Großteil des Harzes machen Terpene aus, zu denen auch die Boswelliasäuren gehören. In der indischen Ayurvedatradition wird Weihrauch als Salai Guggal bereits seit etwa 5000 Jahren für verschiedene Lebenssituationen verwendet. Seit den Achziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist das wissenschaftliche Interesse an Weihrauch stetig gestiegen, so dass inzwischen zahlreiche Studien beispielsweise in der Gastroenterologe, Orthopädie Rheumatologie und Immunologie dazu publiziert wurden.

Zink

Zink ist ein wahrhafter Multiplayer unter den Spurenelementen,  mengenmäßig das häufigste Spurenelement im menschlichen Organismus und als Schlüsselelement  an etwas 300 biochemischen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Zink trägt zu folgenden physiologischen Prozessen bei: zur Erhaltung normaler Haut, zu einer normalen Eiweißsynthese, zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut, zu einem normalen Kohlenhydrat-Stoffwechsel,  zur Erhaltung normaler Haare, zur Erhaltung normaler Nägel, zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen, dazu, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen; zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel, zu einer normalen Fruchtbarkeit und  Reproduktion (Fortpflanzungsfähigkeit), zu einer normalen kognitiven Funktion; zu einer normalen Funktion des Immunsystems (körperliche Abwehr), zur Erhaltung normaler Knochen, zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel, zur Erhaltung normaler Sehkraft,  zu einem normalen Vitamin A-Stoffwechsel, zu einer normalen DNA-Synthese und hat eine Funktion bei der Zellteilung.

L-Tryptophan

L-Tryptophan gehört zu den essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Die Aminosäure  ist im Körper an wichtigen physiologischen Funktionen beteiligt. L-Tryptophan stellt im Körper Vorstufen sowohl von Hormonen also auch von Neurotransmittern dar. Dazu zählen beispielhaft der Neuro-Botenstoff Serotonin und das Schlafhormon  Melatonin.  Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen, sowie zur Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindung.

Schwarzkümmel

Nigella sativa, oder im allgemeinen Sprachgebrauch auch Schwarzkümmel genannt, bezeichnet eine krautige Pflanze mit weißer Blüte, die vorrangig in Asien beheimatet ist. Die kleinen schwarzen Samen finden sich nicht nur als Gewürz in der Küche, sondern werden auch als pflanzliches Heilmittel (vor allem im orientalischen Raum) seit Jahrtausenden angewendet. Das liegt vor allem an dem sehr hohen Gehalt an ätherischen Ölen und essentiellen Fettsäuren, die im Schwarzkümmel enthalten sind. Zudem befinden sich wertvolle Inhaltsstoffe in den Samen dieser Pflanze, die antioxidative, antibakterielle und immunsystemregulierende Eigenschaften besitzen.


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